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	<title> &#187; Italien</title>
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		<title>Tomatengrenze</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 15:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Tomate]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernand Braudel, der französische Historiker, bekannt vornehmlich durch sein Konzept der Longue durée, schreibt über den Mittelmeerraum, er reiche im Norden bis zu der sogenannten Olivenbaumgrenze. Im Süden ist die Eingrenzung etwas schwieriger. Auf Kephallonia wachsen unendlich viele Olivenbäume, das &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/tomatengrenze/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Garten.gif"><img class="size-full wp-image-1830" title="Garten" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Garten.gif" alt="" width="600" height="400" /></a>Fernand Braudel, der französische Historiker, bekannt vornehmlich durch sein Konzept der <em>Longue durée</em>, schreibt über den Mittelmeerraum, er reiche im Norden bis zu der sogenannten Olivenbaumgrenze. Im Süden ist die Eingrenzung etwas schwieriger. Auf Kephallonia wachsen unendlich viele Olivenbäume, das soll an dieser Stelle aber nicht weiter interessieren. Konzentrieren wir uns vielmehr auf die Tomate, auch wenn die erst seit der &#8220;Entdeckung&#8221; Amerikas bekannt ist.</p>
<p>Ein Gespräch mit Makis, dem Experten für die richtige Handlung zum richtigen Zeitpunkt, so beispielsweise die Anschaffung eines Kalbs, welches kein grünes Gras kennt und daher auch keine Fünfsterne-Luxus-Ranch benötigt, dieses Gespräch ergab die Überlegung, wo denn die &#8220;Tomatengrenze&#8221; verläuft. These: mitten durch Griechenland. Mit Tomatengrenze ist nicht gemeint, dass irgendwo Tomaten welchen Geschmacks auch immer wachsen, sondern eine Kultur, die das Einmachen von Tomaten kennt: die Konzentration der Tomate sozusagen.</p>
<p>Aus Süditalien kennt jeder das Bild von Großfamilien, die den Spätsommer damit zubringen, unendlich viele Tomaten einzumachen, an der Sonne zu trocknen oder in anderer Form zu konservieren. Auf den Kykladen, also den östlichen Inseln Griechenlands, ist das nicht üblich &#8211; Osten heißt im Griechischen interessanterweise Anatoli, da liegt Anatolien nicht fern und gibt es dort die Tomaten-Kultur, wie sie hier gemeint ist?</p>
<p>Auf Naxos gibt es den Greek Salad, ja, und vielleicht noch jene Hackbällchen an Tomate, aber dort jemanden zu finden, der in die Küche stürmt, sobald sie geschlossen ist und dort Tomaten einkocht, schwer vorstellbar. Ob dieses Tomaten-Gen nun die Italiener brachten? Möglich. Die Großmutter des Hauses ist sogar in der Lage Spaghetti<em> al dente</em> zu kochen, sie hat schließlich die italienische Besatzung miterlebt. In ihrem Olivenbaum soll sogar noch ein italienisches Maschinengewehr versteckt sein, denn die Griechen haben sich nach dem Drama des deutschen Kriegsverbrechen auf Kaphallonia mit den wenigen italienischen Überlebten verbündet. Also: Vorsicht beim Baumschnitt, das kann gefährlich werden. Rot ist schließlich nicht nur die Tomate.</p>
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		<title>www.aussorgeumitalien.de</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 19:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<title>Berlusconi vor zwei Jahren:</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 07:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Viele Italiener sind in der Vergangenheit emigriert und das verpflichtet uns, allen Menschen das Herz zu öffnen, die zu uns nach Italien kommen möchten. Und ihnen Arbeit und eine Wohnung zu geben, Schulen für die Kinder, Wohlstand, Behandlung in all &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/berlusconi-vor-zwei-jahren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Viele Italiener sind in der Vergangenheit emigriert und das verpflichtet uns, allen Menschen das Herz zu öffnen, die zu uns nach Italien kommen möchten. Und ihnen Arbeit und eine Wohnung zu geben, Schulen für die Kinder, Wohlstand, Behandlung in all unseren Krankenhäusern. Das ist die Politik meiner Regierung.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bunga Bunga</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 16:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Was man von Maria alles erfährt. Jede Woche wird in der Abendschule das italienische Alfabet studiert. Immer wieder neue Studenten müssen von der Pike auf loslegen. Für Studenten und Studentinnen, die bereits länger dabei sind, hat Maria immer wieder kleine &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/bunga-bunga/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was man von Maria alles erfährt. Jede Woche wird in der Abendschule das italienische Alfabet studiert. Immer wieder neue Studenten müssen von der Pike auf loslegen. Für Studenten und Studentinnen, die bereits länger dabei sind, hat Maria immer wieder kleine Einweisungen in die große weite Welt der italienischen Politik parat. Bunga Bunga sind laut Signor B. gesellige Treffen, bei denen die Teilnehmer sich Musik vorspielen und Rätsel lösen, tatsächlich handelt es sich bei Bunga Bunga um wilde Berlusconi-Sexparties. Alles eine Frage der Perspektive&#8230;</p>
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		<title>Maria e Berlusconi</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 18:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Justitia]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Maria ist Sizilianerin, sie unterrichtet an der Abendschule für Ausländer im Santa Chiara, hat unter anderem Theater studiert. Berlusconi ist Ministerpräsident Italiens, hat unter anderem auf Kreuzfahrtschiffen Schlager gesungen. Was unterscheidet diese beiden Personen? Richtig, Berlusconi genießt die Verjährung so &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/maria-e-berlusconi/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maria ist Sizilianerin, sie unterrichtet an der Abendschule für Ausländer im <em>Santa Chiara</em>, hat unter anderem Theater studiert. Berlusconi ist Ministerpräsident Italiens, hat unter anderem auf Kreuzfahrtschiffen Schlager gesungen. Was unterscheidet diese beiden Personen? Richtig, Berlusconi genießt die Verjährung so mancher Steuerhinterziehung und Straftat. Maria hingegen ist eine gewöhnliche Bürgerin des vom <em>Cavaliere</em> regierten Italien, Verjährung genießt sie nicht. Sie hat also dieser Tage ein Strafmandat erhalten, nach dem sie aufgefordert ist, neunhundertdreizehn Euro, 913 (!!), an den Staatsapparat zu zahlen. Warum? Weil sie neunzehnhundertdreiundneunzig, 1993 (!!!!), falsch geparkt hat, eine Bagatelle, die verjährt, könnte man meinen. Weit gefehlt!</p>
<p>Da Maria aber eine intelligente Frau ist, folgt sie nicht dem Aufruf der Linken in Palermo, den heute in Palermo anwesenden Berlusconi fortzujagen. Sie tut stattdessen dem Land etwas Gutes und kümmert sich um die Sprachprobleme der Migranten.</p>
<p>Maria, Expertin für Spannungsbögen jeder Art, gerät gelegentlich in die Situation, sich nicht zu erinnern, warum sie dies oder jenes an die Tafel schrieb oder zeichnen ließ. Heute: <em>Siracusa</em>. Ludmilla, Ukrainerin, muss aufgrund der Erneuerung ihres Passes zur ukrainischen Botschaft dorthin reisen. Maria erklärt ihr flott, wie sie am besten hinkommt. <em>Ogni ora c’è un pullman che ti porta a Catania. Poi devi chiedere. </em>Der Experte für derartige Angelegenheiten wirft ein: <em>Puoi anche prendere il treno da Catania a Siracusa.</em> Maria erzählt sofort die Geschichte ihrer Zugfahrt von Palermo nach Gela. Acht Stunden hat sie im Zug gesessen, der Vorteil: sie hatte für ihr Studium ein Buch durchzuarbeiten. In Gela angekommen hatte sie es durch. Sie empfiehlt Ludmilla, die Stadt zu besichtigen und nicht nur die ukrainische Botschaft aufzusuchen. <em>Visto che ci sono, perché no</em>, erwidert Ludmilla<em>.</em> Maria hält einen kleinen Vortrag über die Geschichte des Theaters im Allgemeinen und über die erst nach Shakespeare auf der Bühne anzufindenden Frauen im Speziellen. Siracusa hat ein wundervolles griechisch-antikes Theater. Francesco, der Lehrer, der bis dato noch nichts gesagt hat aber dessen Telefon permanent klingelt, sprintet zur Tafel und malt ein solches Theater auf. <em>Ja</em>, sagt Maria (Francesco hat sich übertroffen, in dem er eine Maske aufmalte), die haben auch Masken benutzt, um die Stimme zu verstärken, traten zunächst nur zu zweit, später zu dritt auf, . Sie erklärt, erklärt und erzählt, <em>Shakespeare in love</em> fällt ihr noch ein, <em>bellissimo questo film</em>. Irgendwann fragt sie: <em>Come siamo arrivati a questo tema?</em> Ludmilla fährt morgen nach Siracusa. Ach ja.</p>
<p>Ich wünsche Ludmilla einen schönen Aufenthalt in Siracusa. Maria und allen anderen, eine baldige Abwahl und saftige Bestrafung Berlusconis. Wenn sie ein solches Versprechen bekäme, würde sie womöglich auch das Flugticket zahlen, auf dass der Kavalierskasper seinen vielleicht noch immer guten Freund in Libyen besuchen könnte.</p>
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