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	<title> &#187; Krise</title>
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		<title>Ein Nationalgetränk in der Krise</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 17:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-I.gif"><img class="size-full wp-image-1864 alignleft" title="Kaffee-I" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-I.gif" alt="" width="600" height="400" /></a><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-II.gif"><img class="size-full wp-image-1865 alignleft" title="Kaffee-II" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-II.gif" alt="" width="600" height="400" /></a><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-III.gif"><img class="size-full wp-image-1866 alignleft" title="Kaffee-III" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Kaffee-III.gif" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
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		<title>Nächster Halt: Neuschwanstein!</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Busreise]]></category>
		<category><![CDATA[Kefalonia]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Griechen vertrauen auf deutsche Busse. Fast jeder Bus, der von Argostóli nach Patras oder Athen fährt, ist ein deutsches Modell. Derjenige oder diejenige, die des Deutschen mächtig ist, zeigt sich erstaunt: Da ist nicht nur ein Aufkleber von &#8220;Ein &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/nachster-halt-neuschwanstein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Neuschwanstein.gif"><img class="size-full wp-image-1844 alignleft" title="Neuschwanstein" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Neuschwanstein.gif" alt="" width="600" height="400" /></a>Die Griechen vertrauen auf deutsche Busse. Fast jeder Bus, der von Argostóli nach Patras oder Athen fährt, ist ein deutsches Modell. Derjenige oder diejenige, die des Deutschen mächtig ist, zeigt sich erstaunt: Da ist nicht nur ein Aufkleber von &#8220;Ein Herz für Kinder&#8221;, die Information &#8220;Notausstieg&#8221; oder &#8220;Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen&#8221;, einfach beeindruckend: Das verstehen die alles?!</p>
<p>Die bildliche Darstellung &#8220;Bei Gefahr das Fenster mit dem Hammer einschlagen&#8221; kommt ohne Text aus, dennoch oder vielleicht deshalb hat man die kleinen Hammer einfach entfernt. Wobei nicht anzunehmen ist, dass der Grieche oder die Griechin mir nichts, dir nichts, ohne Gefahr einfach mal das Fenster einschlägt. Es könnte aber auch sein, dass der Deutsche ein fieser Exporteur ist. Vielleicht hat er sich gedacht: Die Griechen kümmern sich eh nicht um die Sicherheit. Warum also die kleinen Hammer mitliefern. Die Hammer sind ja schließlich keine Auslaufmodelle, seit Jahren bewährt. Der alte Bus aber, ja, der kann weg, den sollen mal die Griechen kaufen. Wenn die Touristen Neuschwanstein besuchen sollen sie den neuesten Bus, mit der neuesten Hydrauliktechnik oder was auch immer bewundern und bestaunen. Oder sind es vielleicht die Abgasnormen? Die Griechen haben es ja nicht so mit der Umwelt, da können die ruhig den alten nehmen. Was der deutschen Wirtschaft gut tut, ist auch gut für die Luft in ganz Europa.</p>
<p>Deutschland ist Exportweltmeister, besonders hier in Griechenland. Kein Tourist will auf sein Schwarzbrot, die Käsescheiblette &#8211; Geschmack unerheblich, Form: Scheibe &#8211; verzichten. Also Hand aufs Herz: dem Griechen Busse zu verkaufen, heißt das etwa sie für dumm zu verkaufen? Der Deutsche profitiert von jedem Euro-Land, alter Bus weg, neuer Bus da, Job da, gute Luft auch. In diesem Sinne: Kauft mehr Ouzo!</p>
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		<title>Wer ist hier &#8220;malaka&#8221;?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Malaka ist eines der übelsten Schimpfwörter im Griechischen. Das ist nichts neues. Aber, dass nun auch die Merkel malaka sein soll, das geht zu weit, oder? Aber welches Schimpfwort könnten die Griechen wohl sonst meinen, wenn sie, wie der Reporter &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wer-ist-hier-malaka/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Merkel2.gif"><img class="size-full wp-image-1820 alignleft" title="Merkel" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Merkel2.gif" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Malaka ist eines der übelsten Schimpfwörter im Griechischen. Das ist nichts neues. Aber, dass nun auch die Merkel <em>malaka </em>sein soll, das geht zu weit, oder? Aber welches Schimpfwort könnten die Griechen wohl sonst meinen, wenn sie, wie der Reporter aus einer deutschen Gazette berichtet, die Angie beschimpfen?</p>
<p>Tatsache ist: Die Griechen sind ganz fixiert auf die Merkel. Jedes Mal, wenn sich der Reisehalbleiter auf einer Fähre im ionischen Meer herumtreibt, zeigt das griechische Fernsehen die deutsche Bundeskanzlerin in einem exklusiven Interview mit einem Deutschlandkorrespondenten in Berlin. Der griechische Reporter spricht stets bestes Deutsch, nur der Akzent ist nicht zu überhören. Für einen kleinen Eindruck, wie sich Angela Merkel im griechischen Fernsehen zeigt und dabei Europapolitik betreibt, kann die geschätzte Leserschaft dieses Blogs hier (<a style="color: #ff4b33;" href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Merkel.mp3">Merkel</a>) hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Grieche klammert den Kaffee</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 17:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kleiner Abstecher nach Patras birgt ganz neue Eindrücke: Die Krise ist in einer Großstadt ganz anders zu spüren. Bei dem geschäftigem Treiben in den edlen Einkaufsstraßen &#8211; alle westlichen Modemarken sind vertreten, von Camper bis Zara &#8211; stellt sich &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/der-grieche-klammert-den-kaffee/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Nescafé-I.gif"><img class="wp-image-1811 alignleft" title="Nescafé-I" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Nescafé-I.gif" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Ein kleiner Abstecher nach Patras birgt ganz neue Eindrücke: Die Krise ist in einer Großstadt ganz anders zu spüren. Bei dem geschäftigem Treiben in den edlen Einkaufsstraßen &#8211; alle westlichen Modemarken sind vertreten, von Camper bis Zara &#8211; stellt sich der neutrale Beobachter die Frage: Von welcher Krise reden die?</p>
<p>Erst der zweite Blick offenbart das Geheimnis. Der Grieche zeigt sich wie gewohnt in den Straßen oder auf der Platia, um zu sehen und gesehen zu werden &#8211; im Besonderen auch sie. Jedoch scheinen sie den Frappė dreimal zu genießen. Das Wasser gibt es kostenlos dazu und wird sogar unaufgefordert nachgefüllt. So sind die zahlreichen Kaphenions überdurchschnittlich gut besucht, die Kassen der Wirte und Wirtinnen aber bleiben wohl leer. Man bedenke die dreiundzwanzig Prozent Mehrwertsteuer und das bei der Preisreduzierung (siehe Bild oben).</p>
<p>Heute wird gestreikt. Das heißt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel stehen bleiben, die Taxen auf Umsatz verzichten. Wohl dem der einen guten Draht zu den Göttern hat und auf wunderliche Weise zum Athener Flughafen gelangt. Am sechsten Oktober wäre auch das vergebene Liebesmüh, denn an diesem Tag streiken auch die Fluglotsen. Wie sagt doch der Nigerianer Jimmy, der dem Reisehalbleiter erfolgreich eine CD des Halbgottes Notis Sfakaniakis andrehen konnte: Greek people like to eat, not to work. Dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage konnte ich noch nicht auf die Schliche kommen. Auf Kephallonia arbeiten die Griechen wie wild. Griechenland aber ist ausschließlich Athen, wie man hier so sagt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Nescafé-II.gif"><img class="size-full wp-image-1812 alignleft" title="Nescafé-II" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Nescafé-II.gif" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
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		<title>Krise, schwere Lösung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 13:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krise in Griechenland greift um sich. Das liest man derzeit überall in den Gazetten. Wie aber geht es den Menschen damit? Was für Sorgen umtreibt sie? Was haben sie zu befürchten? Wie macht sich die Krise vor Ort bemerkbar? &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/1756/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Krise.gif"><img class="wp-image-1757 alignnone" title="Krise" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Krise.gif" alt="" /></a></p>
<p>Die Krise in Griechenland greift um sich. Das liest man derzeit überall in den Gazetten. Wie aber geht es den Menschen damit? Was für Sorgen umtreibt sie? Was haben sie zu befürchten? Wie macht sich die Krise vor Ort bemerkbar?</p>
<p>Auf obigem Bild ist nicht nur ein kleines Motorboot (Schuster bleib bei deinen Leisten), sondern auch ein großes Frachtschiff zu sehen. Im Winter ist das kein ungewöhnliches Bild, da ankern sogar manchmal drei Schiffe vor den Küsten von Lourdata. Im Sommer aber ist das ein Zeichen der Krise.</p>
<p>Vor einer Woche hat die griechische Regierung die Mehrwertsteuer für Gaststätten erhöht, von dreizehn auf dreiundzwanzig Prozent. Der Wirt zahlt aber weiterhin dreizehn Prozent Mehrwertsteuer im Einkauf. Was macht der Wirt? Er läßt den Gast also zehn Prozent mehr zahlen. Not only a &#8220;greek solution&#8221;&#8230;</p>
<p>Die Saisonarbeiter müssen zudem fürchten, dass sie kein Arbeitslosengeld mehr bekommen, wenn sie im Winter arbeitslos werden. Es heißt, nur wenn sie eine bestimmte Summe an gearbeiteter Zeit auf ihrem Arbeitszeitkonto erreichen, gibt es die Versicherung. Versichern tut im übrigen nur der Arbeitgeber. Wenn der Arbeitgeber die Stunden einer gearbeiteten Saison, ohne dass der Arbeitnehmer dieses beanstanden könnte, reduziert, dann zahlt er gar nicht in die Versicherung ein. Es gibt auch das Modell, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mehr Lohn zahlt und dieser sich dann selbst arbeitslosenversichert. Nun, schwierige Zeiten im Land des Meeres und der Sonne.</p>
<p>Die Saison verlief nicht gut. Am originellsten ist dabei der Hinweis, dass viele Briten ihre Reise nach Kefalonia storniert haben, als in England Jugendliche in den Straßen plünderten. Sie fürchteten, dass auch ihr Haus, Auto oder Geschäft Schaden hätte nehmen können&#8230;</p>
<p>Da muss eine &#8220;greek solution&#8221; her&#8230;</p>
<p><a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Im-Schatten-vereint.gif"><img class="size-full wp-image-1758 alignnone" title="Im-Schatten-vereint" src="http://www.reisehalbleiter.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/Im-Schatten-vereint.gif" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
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		<title>Armes Mittelmeer&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 11:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Javier Gago Holzscheiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Da hat der Autor der heutigen Süddeutschen Zeitung Gustav Seibt „seinen Braudel gelesen“. Aufgrund der Nichtanwesenheit des folgenden Artikels im Internet, hier seine Abschrift. In dieser Braudelschen Totalaufnahme, die einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten sieht, ist der Süden Europas dem &#8230; <a href="http://www.reisehalbleiter.com/blog/armes-mittelmeer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat der Autor der heutigen Süddeutschen Zeitung Gustav Seibt „seinen Braudel gelesen“. Aufgrund der Nichtanwesenheit des folgenden Artikels im Internet, hier seine Abschrift. In dieser Braudelschen Totalaufnahme, die einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten sieht, ist der Süden Europas dem finalen Niedergang geweiht. Oder steckt in diesem Aufsatz doch ein Hoffnungsschimmer oder zumindest die Erkenntnis, dass der Süden Europas nicht ohne den Norden Afrikas gedacht werden kann und sich ihm öffnen muss, sprich die EU sich dem Orient, Afrika öffnen muss? Dieser Blog besitzt rechterhand eine Kommentarfunktion…</p>
<p>Seibt, Gustav (1.8.2011): Armes Mittelmeer. <em>Die Krise des Euro erneuert eine alte Struktur des Kontinents</em>. In: Süddeutsche Zeitung, S. 11.</p>
<p>„Die europäischen Schuldenkrisen zeigen, wie immer die finanztechnisch gelöst werden, jetzt schon eine Achsenverschiebung in der Wohlstandsverteilung auf dem Kontinent an. Der Kalte Krieg hatte Europa ein Reichtumsgefälle in West-Ost-Richtung hinterlassen. Doch lässt sich jetzt schon absehen, dass der Vorkriegszustand , als die Linie Wien-Prag-Danzig, ja selbst die Achse Lemberg-Warschau-Königsberg noch Kernzonen europäischen Reichtums umschlossen, bald wiederhergestellt werden könnten. Bis 1939 war die Tschechoslowakei reicher als die Schweiz und selbst Polen ein weithin prosperierendes Land. Die aktuellen Wachstumsraten zeigen in diesen Ländern wieder in diese Richtung. Im selben Moment stürzen Griechenland. Italien, Spanien und Portugal ab, mit möglicherweise dauerhaften Folgen.</p>
<p>Die Achse, auf der sich der Wohlstand verteilt, dreht also möglicherweise schon in der jetzt lebenden Generation ihre Richtung: von West-Ost zu Nord-Süd. Das Mittelmeer wird wieder arm, es fällt im Verhältnis zum europäischen Norden auf seinen Vorkriegszustand zurück. Zu diesem Prozess mögen die von einer verfehlten EU-Politik mitbeförderte Re-Osmanisierung der Türkei – ihre Rückwendung in den Orient &#8211; ebenso beitragen wie die Krisen Nordafrikas. Es ist inzwischen vielleicht angezeigt, die aktuellen Verschiebungen in die langfristigen Entwicklungen der europäischen Geschichte einzuordnen.</p>
<p>Der erste Reichtum des nachantiken Europas wuchs im hohen Mittelalter am Mittelmeer, in den Seestädten Italiens, Südfrankreichs und Spaniens, den Drehscheiben des Handels zwischen Orient und Nordeuropa. Von dort strahlte er aus auf die im Wohlstand nachfolgenden Stadtlandschaften des Burgunds, der Niederlande und Norddeutschlands. Doch kamen für drei Jahrhunderte Luxus, Fortschritt und Lebensstil vor allem aus Italien, das im Zentrum dieser Struktur lag. Das änderte sich fast schlagartig, als mit der Eroberung Konstantinopels durch di e Türken  und der Entdeckung Amerikas die überkommenen handelswege verlegt wurden. Italien fiel in seine barocke Lethargie, verbauerte und refeudalisierte sich, bis zur Mumienhaftigkeit Venedigs und Genuas im 18. Jahrhundert, ja bis zu jener Erstorbenheit im Kirchenstaat, die ihn noch im 19. Jahrhundert zur Attraktion fortschrittsmüder Nordeuropäer machte.</p>
<p>Dynamik und überquellender Reichtum wuchsen dagegen in Holland und England, die nach dem Versiegen des südamerikanischen Goldflusses auch Spanien überrundeten. Deutschland, vor dem dreißigjährigen Krieg eins der reichsten Gebiete Europas, zerlegte sich im Religionskrieg selbst und holte bis zu Napoleon nicht mehr auf. Der holländische Wohlstand ruhte auf dem Fernhandel, bei England kam seit der Mitte des 18. Jahrhunderts die Industrialisierung hinzu, die auf dem Kontinent erst ein knappes Jahrhundert später nachgeholt wurde. Um 1900 herrschte immer noch ein deutliches Gefälle zwischen Nord- und Mitteleuropa einerseits und den Ländern am Mittelmeer andererseits. Spanien, Italien, gar Griechenland fanden nur ganz punktuellen Anschluss an die industrielle Welt.</p>
<p>Daran vermochte auch das 20. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wenig zu ändern. Allein Norditalien gelangte auf einem mit Nachbarländern wie Österreich, de Schweiz und Frankreich vergleichbaren Industrialisierungsgrad. Dagegen zeigen Literatur und Reiseberichte – übrigens auch die Fotografie, man denke an Herbert List – aus den eigentlichen Mittelmeerregionen Verhältnisse von urtümlicher Bescheidenheit, die wiederum gebildete Wohlstandsflüchtlinge aus dem Norden anzogen.</p>
<p>Das änderte in den vierzig Jahren des Kalten Krieges mit seiner Aussperrung Osteuropas  erst die Europäische Union. Sie versprach den südlichen Ländern nicht de jure, aber faktisch gleiche Lebensverhältnisse. Agrarsubventionen, Infrastrukturmaßnahmen und gezielte Industriepolitik, auch der stark erleichterte Massentourismus, schlossen den Süden unübersehbar ans nördliche Niveau an. Der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. In den neunziger Jahren war das Dreieck zwischen Mailand, Turin und Novara die produktivste Region der Welt.</p>
<p>Wenn sich dieser Generationstrend jetzt umdrehen sollte – und wie soll man sich beispielsweise einen neuen griechischen Wohlstand vorstellen?-, dann wäre die nur eine neue Großraumverschiebung, wie es deren in der Geschichte des europäischen Reichtums schon mehrere gab. Der unterschied heute aber wäre: Die neue Armut am Mittelmeer hätte, da sie nach einem Boom kommt, nichts Archaisches und damit Genügsames mehr. Es wäre eine Armut ohne Würde und Schönheit, eher das Elend der Verkommens, sichtbar zum Beispiel in den Ruinen der spanischen Immobilienblase. Schon jetzt zeichnet sich eine neue Arbeitskräftebewegung von Süden nach Norden ab. Aber diesmal kommen nicht ungelernte Bauernkinder, sondern Hochqualifizierte, die in Spanien oder Italien keine Stellungen finden. Auch diese Bewegung wird die neue Struktur befestigen.“</p>
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